Viel Engagement und umfangreiche Planungs- und Vorbereitungsarbeiten setzt der Bau des eigenen Hauses voraus. Vor dem eigentlichen Baubeginn muss ein geeignetes erschlossenes Grundstück gefunden und erworben werden und auch die Baufinanzierung sollte möglichst frühzeitig in Angriff genommen werden. Die meisten Bauherren in spe verfügen nicht über ausreichend Eigenkapital, um die Immobilie komplett zu finanzieren und müssen deshalb einen Baukredit aufnehmen.
Bei der Entscheidung für einen bestimmten Haustyp spielen in erster Linie persönliche Vorlieben eine Rolle, aber auch finanzielle und ökologische Erwägungen. Ob Massivhaus oder Holzfertighaus – nahezu jeder Neubau lässt sich heutzutage auch als Energiesparhaus planen und errichten. Umweltfreundliches Bauen und Bewirtschaften einer Immobilie wird oft staatlich gefördert oder bezuschusst. Bauherren sollten sich daher frühzeitig über Fördermaßnahmen der EU, des Bundes, des Landes bzw. des Landkreises informieren.
Für den Bau eines Fertighauses spricht die kurze Bauzeit. Da das Eigenheim oft schon nach nur wenigen Monaten bezugsfertig ist, ergibt sich eine wesentlich geringere Doppelbelastung durch Miet- und Baukreditzahlung als bei anderen Bauvorhaben. Fertighäuser werden in verschiedenen Ausbaustufen angeboten. Das schlüsselfertige Haus punktet durch die geringe Bauzeit, Eigenleistungen vom Bauherrn sind nicht vorgesehen. Sämtliche Arbeiten führt das beauftragte Bauunternehmen bzw. Subunternehmen aus. Dafür ist dieser Haustyp entsprechend teurer als das vergleichsweise preiswerte Ausbauhaus oder das Bausatzhaus, bei denen der Bauherr verschiedene Aufgaben, zum Beispiel den Innenausbau, selbst übernimmt.