Während Tiere in früheren Zeiten lediglich als Lieferanten für Fleisch, Milch, Eier oder Wolle galten und allenfalls als Arbeitstiere eine gewisse Bedeutung besaßen, hat sich das Verhältnis zum Tier in der heutigen Gesellschaft stark gewandelt. Deutlich wird dies am Umgang mit den Haustieren. Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel oder Aquariumsfische sind keine Nutztiere, sondern werden um ihrer selbst willen gehalten. Ausnahme ist der Hund, der neben seiner Funktion als Haustier zahlreiche weitere Aufgaben übernehmen kann, zum Beispiel als Wachhund, Jagdhund, Polizeihund usw.
Zwar lebten auch in vergangenen Jahrhunderten Tiere in teils loser, teils enger Gemeinschaft mit dem Menschen. So wurden Hunde sogar schon vor vierzehntausend Jahren domestiziert. Aber erst heute genießen Tiere die Wertschätzung des Menschen und werden immer öfter als gleichberechtigte Mitgeschöpfe angesehen. Halter sind sich ihrer Verantwortung für die Tiere bewusst und investieren viel Zeit und nicht wenig Geld in die Versorgung und Pflege ihrer Hausgenossen.
Zur angemessenen Haustierhaltung gehört die bedarfsgerechte Fütterung, abhängig von Tierart und Lebensalter. Die Tierhygiene ist ein weiterer wichtiger Bereich: Hundematten, Katzentoiletten oder Hamsterkäfige und anderes Haustierzubehör müssen regelmäßig gereinigt werden. Auch das Haustier selbst muss, damit es gesund bleibt, täglich gepflegt werden. Tierhalter haben außerdem für die medizinische Betreuung, einschließlich Impfschutz, zu sorgen. Und last but not least brauchen Hund, Katze & Co. jeden Tag ihre Streicheleinheiten und Beschäftigung.