Was ein Girokonto leisten sollte

Kategorie: Finanzen

Die Teilnahme am wirtschaftlichen Leben ist ohne ein leistungsfähiges Girokonto nur unter stark erschwerten Bedingungen möglich. Nahezu alle Transaktionen laufen über die Bankverbindung. Umso wichtiger ist es, ein Produkt zu besitzen, das auf dem neuesten Stand ist und gleichzeitig nur geringe Kosten verursacht. An dieser Stelle soll daher einmal darauf eingegangen werden, was ein Girokonto im 21. Jahrhundert können sollte und was Verbraucher bereit sein sollten, dafür zu bezahlen.

Neben den selbstverständlichen Bestandteilen eines Girokontos, also dem Konto an sich sowie der dazugehörigen EC-Karte, mit der zumindest in der gesamten Europäischen Union Bargeld bezogen können werden sollte, bedarf es noch einiger weiterer Produktausstattungen.

So sollte die Zusendung von Kontoauszügen in Papierform zum einen automatisch möglich sein, zum anderen nicht mit allzu hohen Kosten verbunden sein. Druckt sich der Kunde die Abrechnungen selbst am Kontoauszugsdrucker aus, sollte dies vollständig gebührenfrei sein. Die Zusendung nach Hause sollte maximal einen Euro je Abrechnungsintervall kosten.

Zu einem Girokonto gehört auch eine Kreditkarte. Diese ist idealerweise mit keinerlei Gebühren verbunden, zumindest dann nicht, wenn sie regelmäßig eingesetzt wird. Auch sollte die Kreditkarte den kostenfreien Bezug von Bargeld an allen Automaten rund um den Globus ermöglichen. Teure Fremdspesen jedenfalls sind nicht akzeptabel.

Auch im Hinblick auf die Zinskonditionen sollten Verbraucher den Blick ins Kleingedruckte nicht scheuen. Banken, die eine Spanne von zwölf Prozentpunkten zwischen Soll- und Habenzins zu setzen pflegen, sollten gänzlich gemieden werden. Bei den günstigsten Anbietern werden Habenzinsen gewährt, die den Konditionen auf einem Tagesgeldkonto in Nichts nachstehen. Die Sollzinsen, die für die Inanspruchnahme des vereinbarten Dispositionskredites anfallen, sollten dagegen nicht mehr als das Doppelte der Guthabenzinsen betragen.

Bei einem günstigen Girokonto fallen auch für aktive Kunden nur geringe Spesen an. Da die Leistungen dieser schon fast traditionellen Finanzprodukte unter den Banken kaum abweicht, kann durchaus der Preis als zentrales Entscheidungskriterium herangezogen werden.

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