Betreuer bei Jugendreisen und Kinderreisen

Kategorie: Kinder & Familie

Als Betreuer bei Jugendreisen und Kinderreisen steht man vor echten Herausforderungen. Man ist Partner der jungen Menschen, die einen voll und ganz beanspruchen möchten. Dabei kann es passieren, dass man nicht nur auf „pflegeleichte“ und „wohlerzogene“ Kinder trifft, sondern auch mal an Kinder und Jugendliche gerät, die „es faustdick hinter den Ohren haben“. Genau darin liegt jedoch auch die große Freude, die man im Rahmen von Ferienfreizeiten und Zeltlagern mit Jugendlichen erleben kann: Dass nämlich Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Erziehung eine Gemeinschaft bilden können.

Bewährt hat sich vor allem eine partnerschaftliche Beziehung zu den Kids, die genau wissen, ob ein echtes Interesse seitens der Betreuer bezüglich ihrer Anliegen besteht, oder eben nicht. Hier empfiehlt es sich die Augen und vor allem die Ohren für die Sorgen, Nöte und Wünsche der Kinder offen zu halten und so das Ferienlager aktiv mitzugestalten.

Generell gilt: Man sollte sich darauf einstellen zu 110% für die Kinder und Jugendliche da zu sein. Oft wird man dabei an seine Grenzen stoßen, was jedoch in der Regel durch die Gemeinschaft der Betreuer untereinander aufgefangen werden kann – das Team gibt dir Mut und viel Kraft für die weiteren Tage. Mit viel Kreativität, Offenheit und Liebe kann man so sich selbst und den Kindern eine tolle Zeit garantieren.

Als Teil des Team findet man so im Verlauf des Ferienlagers oder Abenteuercamps problemlos seinen Platz in der Gemeinschaft, in der jeder seine ganz persönlichen Stärken und Schwächen einbringen kann. Hier hat es sich bewährt, dass man in Vortreffen vorab schon ein mal gewissen Grundeinstellungen und Befindlichkeiten der Betreuer bespricht und gegebenenfalls einige feste Regeln im gegenseitigen Umgang sowie im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen festlegt. Das dabei dennoch die ein oder anderen Probleme auftauchen ist jedoch normal und tritt in allen Gemeinschaften mal auf, das wichtigste ist jedoch, die Probleme zu besprechen und dabei aufeinander zuzugehen.

Auch der Umgang mit einer Gruppe Kinder oder Jugendlicher will geübt sein. Hier empfiehlt sich das Mittel zwischen freundschaftlich-kameradschaftlichem Miteinander und einem klaren Regelwerk, dass jedoch nicht mit strenger Hand durchgesetzt werden darf, da man hier sogleich auf Ablehnung stoßen wird – schließlich sind Ferienlager und Jugendreisen keine „Strafkolonie“.

Als Anforderungen für einen Betreuer gelten im allgemeinen die meisten der folgenden Aspekte: Er oder sie sollen die Aufsichtspflicht optimal ausüben, alle Konflikte in der Gruppe lösen, ein tolles Programm machen könne ohne das es etwas kostet, Meister in der Animation sein, Spielabende, Spielfeste veranstalten können, alle Basteltechniken von Drachenbau bis Origami drauf haben, Museen, Landschaft und Umgebung im Rahmen des “Sanften Reisens” erschließen können, mit den Teilnehmern toben und tollen können und dann wieder durch Sensibilisierungsspiele Ruhe und Konzentration pflegen, Eltern, Herbergseltern und Behörden gegenüber selbstbewusst auftreten und dabei denen das Gefühl vermitteln, bei diesen Betreuern sind die Kinder am bestens aufgehoben, die Interessen der Kinder, der Eltern und der Entsendestelle vertreten, alle Sportarten vermitteln können, Tanz und Tanzanimation in Fleisch und Blut haben, Discos veranstalten können, Krankenscheine, Teilnehmerlisten, Protokolle und Abrechnungen bestens verwalten und führen, Heimweh behandeln, Kotze weg wischen, Wunden verbinden, Zecken entfernen, Liebeskummer schlichten, Materialien organisieren Badeaufsicht führen, Zimmer aufräumen, Gitarre spielen können, ohne Schlaf leben können und und und ……..

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