Kluge Köpfe setzen auf die Private Altersvorsorge für die eigene Rente

Kategorie: Versicherung

Sofern ein Arbeitnehmer tatsächlich bis zum üblichen Rentenalter in die betriebliche Altersvorsorge einzahlt, ist dieses Modell noch relativ sicher. Kommt es beim Arbeitnehmer jedoch zu einem vorzeitigen Ausstieg aus dem Berufsleben, etwa durch Invalidität und Berufsunfähigkeit, stehen viele Arbeitnehmer mit schlechten Karten dar.

Aber selbst wenn alles planmäßig verläuft und Arbeitnehmer über 40 Jahre und mehr in die betriebliche Altersvorsorge als Rente einzahlen, stellt die sogenannte Alterspyramide allmählich die Relationen zwischen Einzahlung und zu erwartender Auszahlung im Alter auf den Kopf. Immer mehr Rentner lassen die Renten sinken oder im Vergleich zum raschen Anstieg der Lebenshaltungskosten seit Einführung des Euros zu langsam steigen, als dass Menschen im Rentenalter von der betrieblichen Absicherung allein die Altersvorsorge bestreiten könnten. Private Altersvorsorge scheint unausweichlich, um sich nicht schon in all den Jahren der Berufstätigkeit unschöne Befürchtungen in den schlimmsten Schwarztönen ausmalen zu müssen. Von Lebensversicherungen versprechen sich viele Bürger die Rettung aus der drohenden Alterarmut. Andere hören lieber auf die Ratschläge des Staates, der die private Altersvorsorge über die Riester-Rente mit Zuschüssen belohnt.

Ein entscheidender Vorteil dieses Modells als Altersvorsorge wird am Beispiel des Extrems dar. Stirbt der Vertragspartner während der Laufzeit, geht der Riester-Vertrag mit den bisherigen Einzahlungen des Arbeitnehmers und den staatlichen Zulagen auf den Partner über und verspricht so ein gewisses Maß an Sicherheit in Zeiten der Trauer. Ebenso interessant können die Angebote der Privaten Rentenversicherung für Beitragszahler sein, die sich erst auf dem Markt der verschiedenen Produkte orientieren wollen. Das Internet weiß mit vielen hilfreichen Portalen zum Thema Rat.