„Verheiratung“ von Klarschrift-, Strichcode- und RF-Idenfikation in einem Gerät
Kategorie: Internet & TechnikDie Kennzeichnung zwecks Identifizierung von Containern, Fahrzeugen, Paletten, Paketen, Siegeln u.ä. Objekten im Güterverkehr aber auch von Gegenständen wie Elektro- und Wasserzählern, Motoren- und Flugzeugteilen sowie sonstigen gekennzeichneten Objekten findet auf sehr unterschiedlichen Wegen statt. Typenschilder oder Etiketten mit Artikelnummer, Seriennummern, Strichcodes u.ä. sind etablierter Standard; RFID-Etiketten und –Transponder sind stark im Kommen. Damit entsteht für die Unternehmen das Problem des gleichzeitigen Umgangs mit den sehr unterschiedlichen Informationsmedien. Wünschenswert sind daher Systeme, die die genannten unterschiedlichen Informationsmedien automatisch verarbeiten können und darüber hinaus auch noch die neuen Technologien (drahtlose Datenübertragung, digitale Videotechnik, Positionsortungstechnik u.ä.) nutzbar machen. In dem nachfolgenden Artikel werden einige Beispiele für solche Systeme vorgestellt.
Industrie-PCs (IPC) oder Outdoor-PCs (meist als Embedded System und lüfterlos ausgeführt) haben sich sowohl unter rauen Einsatzbedingungen in Werkhallen und Logistikzentren, als auch in mobilen Anwendungen z.B. auf Fahrzeugen über die letzten Jahre bestens bewährt. Hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit stehen sie „ihren Kollegen“ im Büro in nichts nach. Meist verfügen sie über besondere Schnittstellen und Betriebssysteme, die sie für die jeweilige Anwendung prädestinieren. Systeme, z.B. aus der UniDat-Serie, sind aus einem Baukastensystem aufgebaut, das auch nach Jahren technische Erweiterungen bzw. eine Skalierung zulässt.
Der Anschluss von stationären oder auch Hand-Scannern an Industrie-PCs zur Erfassung von Barcodes oder Datamatrixcodes sowie die drahtlose Übertragung der gelesenen Daten per WLAN ist mittlerweile quasi Standard. Neueren Datums ist die zusätzliche Integration von RFID-Lesern in Terminal-PCs, um z.B. bei dokumentationspflichtigen Geschäftsvorfällen (z.B. Rezept- oder Dosierungswechsel) die User-Identifikation sicherzustellen. Ferner kommt diese Art der Identifikation verstärkt in Zeiterfassungsterminals oder automatischen Abrechnungssystemen zum Einsatz.
Auch zum Zwecke der industriellen Bildverarbeitung, insbesondere im Rahmen der Klarschrifterkennung (OCR = Optical Character Recognition), werden bereits seit geraumer Zeit UniDat-Kompakt-IPCs genutzt. Neue Kameraschnittstellen wie USB, FireWire (auch bekannt als i.Link oder IEEE 1394) sowie Gigabit-Ethernet erleichtern dabei die PC-Anbindung. Der Wunsch der Anwender nach zunehmender Mobilität gewinnt dabei mehr und mehr an Bedeutung. Diesen Anforderungen hat die Solcon Systemtechnik GmbH mit der Entwicklung des Mobile-Reader Rechnung getragen. Dabei handelt es sich in seiner einfachen Ausführung um ein scanner-ähnliches Handgerät, dass über eine USB-Schnittstelle z.B. an einen mobilen UniDat angeschlossen wird.