Vorkommen von Diamanten

Kategorie: Lifestyle

Bei den Vorkommen von Diamanten unterscheidet man zwischen irdischen Vorkommen und Vorkommen im Weltall. Auf unserer Erde findet man Diamanten vorwiegend in Russland, in Botsuana, in Australien, im Kongo und in der Dominikanischen Republik, in Kanada, in Südafrika, in Angola, in Namibia, in Ghana und in Brasilien. Die Fördermenge an Diamanten entspricht ebenfalls dieser Aufzählung. Das heißt, am meisten Diamanten werden in Russland gefördert, dies beläuft sich auf etwa 36 Millionen Karat pro Jahr. In Botsuana, Australien, im Kongo und in der Dominikanischen Republik werden immer noch 30 bis 23 Millionen Karat pro Jahr abgebaut. Am Geringsten ist der Abbau in Brasilien. Hier werden lediglich 0,8 Millionen Karat pro Jahr an Diamanten geschürft. Neben den genannten Hauptvorkommen wurde Diamanten jedoch auf allen Kontinenten gefunden. Auch in Europa gibt es bei Archangelsk ein Vorkommen von Diamanten. Da die natürlichen Diamanten den Bedarf der Industrie nicht mehr decken können, etwa 80 Prozent bleibt ungedeckt, werden Diamanten auch synthetisch erzeugt. Die Eigenschaften und Beschaffenheit dieser synthetischen Diamanten können vorher exakt bestimmt werden und so Diamanten für jeden Anlass und jeden Einsatz angefertigt werden.

Laut einigen Wissenschaftlern soll es neben den irdischen Vorkommen von Diamanten in der Milchstraße Planeten geben, deren Oberflächen aus einer kilometerdicken Schicht aus Diamanten bestehen sollen. Solche extrem kohlenstoffhaltige Planeten und Sterne werden auch in der Nähe des Zentrums der Milchstraße vermutet. Vom Abbau dieser Diamantvorräte träumt nicht nur die Industrie. Es ist sogar anzunehmen, dass das Vorhandensein solcher „Diamant-Planeten“ noch weiter zunimmt. Ebenfalls aus dem Weltraum kennen wird die Nanodiamanten aus den so genannten kohligen Chondriten. Kohlige Chondrite sind Steinmeteorite, die einen relativ hohen Gehalt an Kohlenstoffatomen aufweisen. Die in ihnen enthaltenen winzigen Diamanten sind außerhalb unseres Sonnensystems entstanden.