Merchandising – eine wichtige Einnahmequelle

Kategorie: Lifestyle

Künstler beklagen schon seit einiger Zeit den Rückgang der Verkaufszahlen von CDs, weil die im zunehmendem Maße lieber illegal oder kostenpflichtig downloaden. Eine wachsende Rolle kommt daher dem so genannten Merchandising zu, dessen Artikel früher schlicht als Fanartikel bezeichnet wurden. Merchandising wie T-Shirts ist eine wesentliche Einnahmequelle für Bands geworden, die durch Konzerte inzwischen mehr verdienen als durch die Absätze von Tonträgern. Heute werden im künstlereigenen Online-Shop Kaffeetassen, Sticker und auch Autogrammkarten in riesigen Mengen verkauft. Denn Fans zeigen gerne, zu wem sie stehen und wessen Kunst sie besonders mögen.

Der Verkauf von Merchandising nimmt dabei immer erstaunlichere Ausmaße an. Während es früher meist nur T-Shirts waren, findet sich am Stand bei Veranstaltungen heute Schweißbänder, Schlüsselbänder, Socken und selbst Unterwäsche, die das Konterfei der betreffenden Musiker, Schauspieler und anderer Prominenter ziert. Aber wie so oft gilt auch hier: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Denn selbst außergewöhnlichstes Merchandising findet Abnehmer in der Schar der Anhänger. Je deutlicher über die Artikel die Zugehörigkeit dargestellt wird, desto besser. Und so schmückt Merchandising in den abstrusesten Ausführungen heute die Kinderzimmer der Welt. Aber eben nicht deren Wohnraum. Merchandising ist bei Erwachsenen nicht weniger beliebt. Erwähnt sei nur die Masse der Star Trek-Fans, die oft nur liebevoll als Trekkies bezeichnet werden.

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