Das Weiterbildungsgesetz öffnet die Türen der Universitäten
Kategorie: Beruf & KarriereErst langsam kommen die Reformen der Regierung auf den Weg. Schon seit einer Weile plant man, die Universitäten und Fachhochschulen über das Meister-BaföG auch Arbeitnehmern ohne Abitur zu öffnen, um so dem Mangel an Fachkräften in Deutschland entgegen zu wirken. Die Studiengänge, die für das Studium besonders ausgebaut werden sollen, finden sich im Sektor des Pflegewesens und in der Pädagogik. Hier sollen Erzieher und ausgebildetes Pflegepersonal über Seminare und Vorlesungen für die Prüfungen vorbereitet werden, damit sie später in ihren Branchen mehr Verantwortung übernehmen können.
Ein gravierender Unterschied bei diesen Studenten im meist höheren Alter ist die Bereitschaft, die Universitäten nicht nur von der Mensa und der Semesterparty aus zu beobachten, sondern viel Arbeit in die eigene Bildung zu investieren und sich so über den Besuch der Uni bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. Anreize für die Einstellung schafft der Gesetzgeber ebenfalls. Arbeitnehmer, die sich entscheiden noch mal die Banken der deutschen Universitäten zu drücken, können zukünftig bei einer erfolgreichen Teilnahme bis zu 50 Prozent der Studien- und Prüfungskosten erstattet bekommen. Bisher waren dies in der Regel maximal 35%. Lohnend ist es aus Sicht der Qualifikation ohnehin, sich an Universitäten einzuschreiben. So ergeben sich aus finanzieller Sicht zusätzlich positive Aspekte.