Das KfW 55 Haus
Kategorie: Haus & ImmobilienUnter einem KfW 55 Energiesparhaus versteht man folgendes. Es geht um eine Förderung für Hausbesitzer. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert unter bestimmten Umständen den Bau von Häusern, sofern sie bestimmte Kriterien in Bezug auf den Energieverbrauch erfüllen.
Am 1. April gab es eine Neuerungen seitens der KfW. So wurde das ehemals KfW 40 Energiesparhaus in KfW 55 Energiesparhaus umbenannt. Für ein KfW 55 ist ein Jahresprimärenergiebedarf von 40 Kilowatt pro Quadratmeter Nutzfläche eines Hauses erlaubt. Der Jahresprimärenergiebedarf definiert den Bedarf an Energie, die jährlich für Heizen, Lüften Warmwasser verbraucht werden darf. Um dies zu erreichen nutzt ein KfW 55 Energiesparhaus regenerative Energien, wie z.B. Solaranlage, Wärmepumpe oder eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Es ist sogar möglich das KfW 55 Energiesparhaus komplett ohne Heizöl oder Gas zu betreiben. Ein guter Wärmeschutz und die Sonnenenergie machen es möglich. Wer den geforderten Standard von 40 Kilowatt pro Quadratmeter Nutzfläche nicht überschreitet erhält von der Kreditanstalt für Wiederaufbau Darlehen in Höhe von bis zu 50.000 €. Des Weiteren muss folgende Voraussetzung erfüllt sein: Das Gebäude muss einen um mindestens 45% niedrigeren Wärmeverlust haben als der EnEV-Standard. Unter EnEV versteht man die Energiesparverordnung von 2007.
Gerade in Zeiten, in denen Energie immer teurer und die Energieressourcen knapper werden, ist die Entscheidung für ein Energiesparhaus gut und verantwortungsbewusst. Wer heute ein modernes Haus bauen möchte ist also gut beraten, energieeffizient zu bauen, zumal dies auch noch von der KfW mit günstigen Darlehen belohnt wird. Für das Energiesparhaus gibt es keine bestimmte oder vorgeschriebene Bauweise. Wichtig sind eine energiesparende Bauweise und eine optimale Wärmeverlustreduzierung.