Anwendungsgebiete eines Brutschranks

Kategorie: Wellness & Gesundheit

Als Brutschrank, oder auch Inkubator genannt, bezeichnet man ein Behältnis, welches bei sehr niedrigen Temperaturen sehr universell einsetzbar ist, hauptsächlich jedoch in der Biotechnologie und in der Medizin. Ein Edelstahl-Rohrheizkörper, eine Umluftturbine, ein elektronischer Temperaturregler und ein Temperaturbegrenzer sind heutzutage bereits Standard bei Inkubatoren.

Speziell aus der Medizin ist der Inkubator den meisten Menschen ein Begriff. Es werden kontrollierte Außenbedingungen für diverse Brut- und Wachstumsprozesse geschaffen und erhalten, womit ein Miniklima erzeugt wird. Oft zum Einsatz kommt ein Inkubator vorwiegend bei Frühgeburten, welchen durch den Brutkasten das “Klima” im Mutterbauch vorgegaukelt wird, um sie am Leben zu halten. Des weiteren gibt es einen Transportinkubator, welcher häufig in sogenannten “Baby-Notarztwagen” zum Einsatz kommt.

In der Biologie funktioniert der Inkubator wie ein Trockenschrank mit zusätzlicher Glasscheibe, um, wie in der Medizin ein Mikroklima mit eng geregelter Luftfeuchtigkeit und -temperatur zu gewährleisten. Für jedes zu erforschende Bakterium muss eine bestimmte Temperatur gegeben sein, welche, weder nach oben, noch nach unten variiert werden darf, d.h. die Temperatur muss gleich bleiben.

Ein weiteres Einsatzgebiet des Inkubators in der Biologie ist das Ausbrüten von Fischeiern, welche im Fischbauch ähnliche Bedingungen, wie ein Menschenkind im Bauch seiner Mutter vorfinden. Eine übliche Maximaltemperatur bei einem Inkubator beträgt zwischen 60 und 100 Grad Celsius. In der medizinischen Anwendung wird die Temperatur jedoch zumeist auf 31 bis 40 Grad Celsius herabgeregelt. Durch den Temperaturbegrenzer wird gewährleistet, dass sich der Inkubator bei einer möglichen Überschreitung des Sollwerts abschaltet. Dadurch nimmt bei einer technischen Störung weder die Umgebung, noch das Inkubationsprodukt Schaden.

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