Geschichte des Kajaksports

Kategorie: Sport & Fitness

Als Kajak wurden die Jagd-Boote der Eskimos bezeichnet. Das Kajak war für die Eskimos damals ein wichtiges Mittel u.a. zum Transport (somit wurde es als Boot genutzt), für die Reise sowie für die Jagd. Und besonders bei der Jagd hatte es einen Vorteil: es war ein leises Mittel, um sich an beispielsweise Robben heran zu pirschen.

Aufgebaut wurden diese Boote mit einem Rahmen aus Holz und Knochen, welche anschließend mit Tierfellen bespannt wurden. Mit Tran- Öl wurden diese Felle imprägniert.In Grönland wird diese Bauweise auch heute noch angewandt, einziger Unterschied: es werden keine Tierfelle mehr genutzt sondern eine imprägnierte Leinwand.

Im Jahr 1910 lobte der amerikanische Polarforscher Robert E. Peary die Intelligenz der Indianer zu der Bauweise und der Grundidee zum Bau der Kajaks. Doch der wirkliche Durchbruch des Kajak-Sports kam viel früher. Der schottische Rechtsanwalt John MacGregor machte das Kajak fahren Anfang des 18. Jahrhunderts in Europa bekannt, der eigentliche Durchbruch des Kajak- Sports gelang dann im Jahre 1880. Seit dem haben sich die Boote immer weiter entwickelt, neue Bauweisen erlangt und sich immer mehr im Wassersport etabliert.

Heute gibt es beispielsweise das See-Kajak, das Wander-Kajak, das Wildwasser-Kajak sowie die Spielboote, die auch als Rodeo- Boote bezeichnet werden. Auch das Material hat sich immer mehr verändert. So bestehen die Rahmen der Boote aus Polyethylen oder aramidfaserverstärktem Kunststoff, zum Teil allerdings auch noch aus dem Ursprungsmaterial Holz. Die Konstruktionen sind dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst.

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