Gleichstrommotoren- Und sie laufen immer noch
Kategorie: Wirtschaft & HandelSeit dem 19. Jahrhundert sind Gleichstrommotoren im Betrieb, sie veränderten die Geschichte genauso viel, wie sie selbst von der Geschichte verändert wurden. Denn aufgrund ihrer praktischen Anwendbarkeit in nahezu jedem Lebensbereich unseres Lebens, waren sie kaum noch wegzudenken. Durch die Erfindung seines stärksten Konkurrenten, dem Drehstrommotor, wurde es jedoch ziemlich ruhig um den ehemaligen Revolutionär, dadurch das er nur halb so leistungsfähig wie ein Drehstrommotor ist. Doch er ist immer noch vorhanden und wird immer noch zahlreich verwendet, was er unter anderem der Einführung der bürstenlosen Technik zu verdanken hat.
Aufgrund der Begebenheit, dass der Gleichstrommotor eine Maschine ist, welche sich ziemlich einfach in der Drehzahl und im Drehmoment verstellen lässt, wird sie in allen Größenordnungen gebaut. Deshalb gibt es für Feinwerktechniken Motoren mit unter einem Watt Leistung und sogar große Maschinen mit über 10.000 kilowatt Leistung. Zum Standardtyp bzw. zu den meist verbreiteten gehört der dauermagneterregte Motor mit bis zu
100 W, welche in großen Massen für die Kfz-Elektrik hergestellt werden. Dort werden sie zumeist als Scheibenwischer-, Gebläse- und Stellmotoren eingesetzt.
Er ist zwar nicht für Anwendungen mit einer hohen Leistungsanforderung geeignet, doch gerade die Bauweise und die Technik sind gute Bedingungen für einen bürstenlosen Gleichstrommotor. So gibt es immer noch eine große Reihe von Geräten, wo dieser seinen Nutzen findet. Unter anderem findet der robuste Elektromotor Verwendung in verschiedensten Haushaltsgeräten, aber auch in Maschinen, Automaten, Robotern, Spielzeug, Elektronikgeräten (zum Beispiel Videorecorder, Festplatten, CD-Spieler), in Ventilatoren, Rasenmähern, Kränen und so weiter.