Geschichte der Elektromotoren
Kategorie: Internet & TechnikDie Geschichte des Elektromotors begann 1820 als der dänische Physiker Hans Christian Ørsted die wechselseitige Beziehung zwischen elektrischem Strom und Magnetismus entdeckte. Ein Jahr darauf veröffentlichte Michael Faraday seine Arbeit über „elektromagnetische Rotation”. In dieser Arbeit zeigt Faraday, dass ein stromduchflossener Draht ein Magnetfeld induziert, dessen Feldlinien radialsymmetrisch um den Draht angeordnet sind. Später entdeckte er, dass wenn man einen Draht auf eine Spule aufwickelt und durch diesen Draht Strom fließen lässt verstärken sich die einzelnen Magnetfeldlinien so, dass in der Spule ein homogenes Feld herrscht, welches von der Stromstärke abhängt. Die magnetische Wirkung wird sogar noch weiter verstärkt, wenn man in die Spule einen Eisenkern einlässt. Diese besondere Eigenschaft des Elektromagnetismus ist für die Funktionsweise des E-Motors absolut entscheidend.
In den folgenden Jahren gab es viele bedeutende Menschen, die dieses Gebiet weiter erforschten. Faraday und einigen anderen gelang es auf dem Prinzipien des Elektromagnetismus mit Hilfe von kleinen Maschinen und Modellen elektrische in mechanische Energie umzuwandeln. Doch wurde der erste E-Motor mit technischem Nutzen erst 1834 von Hermann Jacobi in Potsdam gebaut. Diese Motor hatte eine Leistung von 220 Watt und war 1838 in der Lage ein mit sechs Männer bestücktes Boot anzutreiben.
Doch eine weitere beinahe wichtigere Eigenschaft des E-Motors wurde erst 1866 von Werner von Siemens entdeckt Ein E-Motor kann nicht nur elektrische in mechanische, sondern auch mechanische in elektrische Energie umwandeln. Diese Erkenntnis machte es möglich, elektrischen Strom in großem Mengen her zu stellen. Das Prinzip von Elektromotoren und Dynamos hat sich bis heute kaum verändert und wird auch heute noch in Kraftwerken, Zügen Windmühlen usw. verwendet.